Datenpanne bei BKA: Unzählige Beweis-SMS gelöscht
Das BKA Und die Bundespolizei müssen eine peinliche Datenpanne zugeben. Dass diese beiden Institutionen bei der Verbrechensbekämpfung längst mit allen Mitteln der modernen Technik arbeiten, dürfte den meisten bekannt sein. Dass es dabei jedoch nun zu einem richtig üblen Datenverlust kam, ist den beteiligten Behörden natürlich extrem peinlich und am liebsten hätte man es wohl gehabt, wenn diese Information gar nicht erst den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hätte.
Nun ist es allerdings raus und wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen. Doch worum geht es hierbei eigentlich ganz genau? Über mehrere Monate hinweg hat ein Softwareproblem offenbar dafür gesorgt, dass wichtige Beweismittel in diversen Ermittlungsverfahren einfach gelöscht worden sind. Es geht dabei um Daten aus der Telekommunikationsüberwachung, mit der die Behörden gezielt gegen Terroristen und Schwerkriminelle vorgehen.
Verloren gegangen sind neben diversen SMS auch von den Behörden mitgeschnittene Telefongespräche, abgefangene E-Mails sowie Faxe. Auch Lokalisierungen von Handys sind der Panne zum Opfer gefallen. Nach Angaben des BKA seien dabei allerdings keine wirklich relevanten Dinge verloren gegangen beziehungsweise diese alle bereits ausgewertet worden. Rechtsexperten sehen die ganze Sache nicht so locker, sondern sehen einige Probleme heranziehen, die bei möglicherweise anstehenden Strafverfahren auf die Tagesordnung kommen könnten.
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