Motorolas Mobilfunk-Umsatz geht um 45 Prozent zurück
Nachdem kürzlich schon die Handyhersteller Nokia und Sony Ericsson schwer von der Wirtschaftskrise getroffen wurden, ist jetzt der nächste Kandidat an der Reihe. Die Umsätze des US-Herstellers Motorola gingen um ganze 45 Prozent zurück. Der verleibende Umsatz liegt lediglich bei 1,8 Milliarden US-Dollar, was die schlechtesten Zahlen seit sehr langen Zeiten sind. Von einer Trendwende in der Mobilfunkbranche kann man also noch nicht sprechen; im Gegenteil – hier scheint die Krise erst richtig zuzuschlagen.
Erste Lichtblicke gibt es allerdings dennoch. So bezieht sich ein Großteil der öffentlich angegebenen Verluste auf das erste Quartal 2009. Im zweiten Quartal sind zwar immer noch Umsatzverluste zu verzeichnen, doch nehmen diese stark ab. Es wäre auch wirklich an der Zeit für Motorola wieder aufzuholen, denn mit lediglich 14,8 Millionen verkauften Geräten ist der Marktanteil mit 5,5 Prozent ziemlich gering geworden.
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