Fall Kachelmann – SMS sollen weiter helfen
Im Rahmen der Ermittlungen im Fall Kachelmann könnten jetzt auch die SMS des ehemaligen ARD-Wettermoderators Auskunft über den Tathergang geben. Bei der Festnahme von Kachelmann stellte die Polizei insgesamt drei Handys sicher, auf denen sich insgesamt hunderte SMS befanden. Viele seien jedoch gelöscht worden.
Aus dem Stand der bisherigen Ermittlungen soll sich ergeben, dass der Wettermoderator auch am Tag der mutmaßlichen Vergewaltigung SMS-Kontakt zum angeblichen Opfer Petra S. Hatte. An diesem Tag soll Kachelmann mehrere SMS von seinem Handy aus verschickt haben. Auf dem Mobiltelefon befand sich jedoch nur noch eine einzige SMS, in der er um Rückruf bat. Alle anderen waren gelöscht.
Dieser Umstand scheint Prozessbeobachtern sehr verdächtig zu sein. Die Polizei arbeitet jetzt daran, den SMS-Verkehr trotz Löschung zu rekonstruieren. Ob Ihr hierzu ein technischen Verfahren zur Verfügung steht oder ob die “Rekonstruktion” durch Zeugenaussagen zustande kommt ist nicht bekannt.
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