Geocoaching mit dem iPhone
Montag, Juni 27th, 2011Immer häufiger hört man den Begriff GPS Geocoaching oder GPS Schatzsuche. Es fällt aber schwer, sich darunter etwas Konkretes vorzustellen. Es wird wohl schon etwas mit Geographie zu tun haben. Aber was ist mit Coaching gemeint?
In Wahrheit ist Geocoaching eine moderne Art der Schnitzeljagd, die mit elektronischen Hilfsmitteln unterstützt wird. Genauer gesagt werden dabei kleine Dosen versteckt, in denen sich kleine Geschenke und ein Logbuch befinden. In entsprechenden Internetgemeinden werden dann die Koordinaten der Dosen veröffentlicht. Derjenige, der die Dose findet, tauscht die Nettigkeiten der Dose aus und trägt seinen Sucherfolg in dem Logbuch ein. Danach wird der Schatz, der auch als Cache bezeichnet wird, wieder versteckt und die Koordinaten weitergegeben. Um die Schätze zu finden, sind die Sucher auf ein GPS-Gerät angewiesen. Da sich in den neueren Mobiltelefonen – wie dem iPhone – bereits GPS-Empfänger befinden, erweist es sich als besonders nützlich.
Das Geocoaching wird vor allem von Abenteuerlustigen genutzt, die sich gern im Freien aufhalten und das Suchen, Finden und erneute Verstecken spannend finden. Das Geocoaching wird allerdings auch von bestimmten Sportgruppen genutzt, so ist für Bergsteiger der Aufstieg durch die Schnitzeljagd noch aufregender. Für das iPhone gibt es mittlerweile spezielle Anwendungen, sogenannte Apps, die extra für das Geocoaching erfunden wurden. Hervorzuheben ist die „Geocoaching“ App. Sie erinnert an ein herkömmliches Navigationsgerät. Allerdings stellt sie die Verbindung zu der Geocoaching-Community her, so dass man weitere Hinweise zum Versteck einsehen kann. Mit der iPhone-Kamera kann man außerdem den Schatzfund per Foto dokumentieren. Außerdem ist in der App ein Kompass integriert, der richtungsweisend wirkt. Durch das Zwischenspeichern der Karte funktioniert die Applikation auch dann, wenn das GPS-Signal ausfällt.
