Prepaids – Vergleich von Handys & Kreditkarten
Montag, April 4th, 2011Prepaid-Produkte sind wie geschaffen für sicherheitsbewusste Menschen, die sich bei einem eventuellen Diebstahl ihrer Brieftasche oder Handtasche nicht gezwungen sehen wollen, Stunden damit zu verbringen, ihre Karten sperren zu lassen. Und Menschen mit negativem Schufaeintrag wird es durch Prepaid-Produkte ermöglicht, überhaupt weiterhin am zivilisierten Leben teilzuhaben – denn: Wer kommt denn heutzutage noch ohne Handy oder Kreditkarte aus?
Sowohl Prepaid Kreditkarten als auch Prepaid Handys funktionieren auf Guthabenbasis, das heißt, es kann jeweils nur das verbraucht werden, was man vorher eingezahlt hat. Dafür kommen sie ohne jegliche Bonitätsprüfung, wie zum Beispiel eine Schufa-Anfrage, sowie ohne Einkommens- oder Gehaltsnachweise aus. Abgesehen von ihrer Guthabenfunktion sind die Prepaids in der Regel genau so nutzbar wie normale Handys und Kreditkarten.
Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil der Guthabenfunktion ist die absolute Kostenkontrolle, sodass die Prepaids sich besonders für die eigenen Kinder eignen. Je nach Kreditinstitut werden Prepaid-Kreditkarten schon an Kinder ab 7 Jahren vergeben – meist jedoch erst an Jugendliche ab 14 Jahren. Natürlich ist hier die Zustimmung der Eltern erforderlich. Unterschiede gibt es jedoch in Hinsicht auf die technischen beziehungsweise wirtschaftlichen Voraussetzungen, da es sich beim Prepaid Handy nicht nur um das Handy an sich handelt, sondern auch um die Handykarte und den dazugehörigen Handytarif, und da die Prepaid Kreditkarte wertlos wäre, würde sie nicht, zumindest in einem gewissen Ausmaß, als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Eine wertvolle Übersicht über die vielen Prepaid Kreditkarten findet sich auf www.kreditkartenvergleich.org. Die Übersicht sollte die Entscheidung für die neue Prepaid Kreditkarte erleichtern.
Prepaid-Kreditkarten sind von einer normalen Kreditkarte rein äußerlich meistens nur dadurch zu unterscheiden, dass die Kartennummern bei ihnen nicht hoch geprägt sind. Die Folge ist, dass man damit nicht bei Händlern bezahlen kann, die technisch noch nicht in der Lage sind, eine elektronische Direktabfrage vorzunehmen. Billig sind die Karten bislang leider noch nicht. Die Jahresgebühr kann je nach Anbieter bis zu 70 Euro im Jahr betragen. Hinzu kommen die Gebühren für das Abheben per Karte. Hinsichtlich der Karten bei Prepaid-Handys bieten einige Provider ihren Neukunden inzwischen ein Startguthaben, das deutlich über dem Kaufpreis der Karte liegt. Rein rechnerisch bekommt der Kunde damit Karte und zusätzliches Guthaben geschenkt.
