Handytarife für junge Menschen
Mittwoch, Oktober 19th, 2011Immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen ein Handy. Für die Eltern ist der Gedanke beruhigend, dass sie ihren Nachwuchs jederzeit erreichen können. In Familien wo beide Elternteile berufstätig sind, treffen Eltern und Kinder meist erst am späten Nachmittag wieder aufeinander. Daher ist es für beide Teile wichtig, erreichbar zu sein um Informationen auszutauschen. Den jüngsten Familienmitgliedern ein Handy zu kaufen, kann aber auch mit hohen Kosten verbunden sein. Vor allem jüngere Kinder können die finanziellen Konsequenzen von unüberlegtem Handykonsum schwer abschätzen.
Daher sollte man schon beim Kauf des Handys gemeinsam über die Kosten sprechen. Oft ist es günstiger, ein SMS zu schicken als anzurufen. Für Jugendliche, die besonders viele Textmitteilungen versenden, zahlt sich eine SMS Flat aus. Hier zahlt man einen monatlichen Fixbetrag und kann beliebig viele SMS verschicken. Wer bereits ein Handy verwendet, kann auf der letzten Monatsrechnung überprüfen, wie viele SMS tatsächlich verschickt werden. Eine SMS Flatrate zahlt sich meist erst dann aus, wenn mehr als 100 SMS pro Monat verschickt werden.
Prepaid oder Vertrag?
Wer eine sichere Kostenkontrolle über das Handy seines Kindes haben möchte, entscheidet sich am besten für eine Prepaid Karte. Hier wird ein Guthaben auf das Handy aufgebucht und sobald dieses aufgebraucht ist, können keine Gespräche mehr geführt oder SMS verschickt werden. Anrufe entgegenzunehmen ist aber auch ohne Guthaben möglich, somit bleibt das Kind im Notfall weiterhin erreichbar. Egal ob man sich für eine Prepaid Karte oder eine Variante mit Vertrag entscheidet sollte man auf alle Fälle Handy Tarife vergleichen.
Ist man selbst bereits Vertragspartner eines Mobilfunkunternehmens, sollte man dort nachfragen ob es Angebote für Partnerkarten gibt. Bei vielen Verträgen gibt es die Möglichkeit, Mehrwertnummern sperren zu lassen. Somit erspart man sich böse Überraschungen auf der Monatsrechnung. Obwohl man mit einem Vertragshandy zumeist um einiges günstiger telefoniert als mit einer Prepaid Karte, sollte man das Telefonverhalten seiner Kinder im Auge behalten. Sind die im Vertrag inkludierten Freiminuten einmal aufgebraucht, fallen für jedes Gespräch Zusatzkosten an.
